WIN aktuell  - Stadt Witten

Partnerstädte zu Besuch in Witten: Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Fokus

Menschen pflanzen einen Baum

Menschen enthüllen Straßenschild

Vortragende und Zuhörer*innen

Personen in einer großen Halle vor einer gefüllten Baggerschaufel

Sechs Delegationen aus Barking/Dagenham, Bitterfeld-Wolfen, Mallnitz, Beauvais, Lev Hasharon und Tczew waren nach 2 Jahren Pause endlich wieder zum Partnerschaftstreffen im Rahmen der Wittener Zwiebelkirmes zu Gast in Witten. Auf allen Seiten war die Freude über das Treffen riesig.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass wir am traditionellen Zwiebelkirmes-Wochenende endlich wieder Delegationen aus den Wittener Partnerstädten bei uns begrüßen konnten“, sagt Bürgermeister Lars König. Neben der Wiedersehensfreude gab es aber auch viel gemeinsame inhaltliche Arbeit.

Zunächst wurde beim Antikriegstag am vergangenen Donnerstag (1. September) eine gemeinsame Erklärung der Wittener Städtepartner verlesen. Denn das „Zusammenstehen“ gegen die aktuelle Kriegssituation, die gerade Wittens Partnerschaften zu Kursk, Mekelle und San Carlos sehr schwer machen, ist eine gemeinsame Herzensangelegenheit der Vereine.

Freitag war Zeit für eine Rathausbesichtigung und bei einer Turmbegehung gab es fantastische Eindrücke Wittens von oben. Auch die Eröffnung der Kirmes war natürlich ein Highlight für die Gäste.

Gemeinsamer Schwerpunkt auf Klima und Nachhaltigkeit

Doch thematisch sollte es ab Samstag losgehen. Dieser stand ganz im Zeichen des Themas „Klima + Nachhaltigkeit“. Bei der AHE gab es eine Präsentation zur Vergärungsanlage, die im Anschluss auch besichtigt wurde. Danach konnte die städtische Klimaschutzmanagerin Kaja Fehren punkten und die städtischen Themen und Ziele erläutern. Viele Fragen der Delegationen machten deutlich, wie wichtig und richtig diese Themenauswahl war. Danach durfte beim Einrichtungshaus Ostermann ein Vortrag zur großen Solaranlage auf den Dächern des Möbelhauses und ein Vortrag zur Energieeinsparung im Zentrallager nicht fehlen. Viele Fragen und Diskussionen folgten und die Delegationen konnten wertvolle Informationen und Ideen aufnehmen und als Anregungen in die eigenen Länder mitnehmen. Schnell wurde klar, dass es doch große Unterschiede bei den Herangehensweisen gibt. Dieses globale Thema wird ein weiter zu entwickelnder Punkt bei zukünftigen Treffen sein.

Die Städtepartner nutzen diese Treffen also auch für den inhaltlichen Austausch und zur Inspiration. Somit war auch der Abschluss am Sonntag mit einer gemeinsamen Baumpflanzaktion im Lutherpark ein Zeichen für den Klimaschutz.

Ulica Tczewska: Dirschauer Straße erhält polnisch-sprachiges Straßenschild

Danach wurde noch das Straßenschilde „Ulica Tczewska“ an der Dirschauer Straße feierlich eröffnet. Auch die Gäste aus Beauvais waren dabei, da auch diese eine Partnerschaft mit Tczew haben.

Für Wittens Stabsstelle für Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften sind die Treffen immer auch ein wichtiger Termin, um die eigene Arbeit zu reflektieren. „Wo sehen wir uns als Städtepartner in der Zukunft? Wie motivieren wir die Jugend, sich für dieses Thema zu interessieren? All das sind Themen, die beim Partnerschaftstreffen in verschiedenen Themenblöcken besprochen wurden. Es geht also darum, hier zukunftsorientiert zu arbeiten“, verrät das Team der Stabsstelle.

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