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Berufsfelderkundung ebnet geflüchteten Frauen den Weg ins Berufsleben

Am Dinestag besuchte eine Gruppe die Central-Apotheke am Crengeldanz. Foto: Stadt Witten

Die städtische Stabsstelle für Gesundheitswirtschaft, Technologietransfer und Universitätsentwicklung hat ein Konzept entwickelt, das geflüchteten Frauen über Berufsfelderkundungen den Weg in Ausbildung und Arbeit ebnen soll. Bereits seit Juni dieses Jahres wird das Konzept schwerpunktmäßig im Fördergebiet  Heven-Ost/Crengeldanz (HOC) in die Tat umgesetzt.

„Leider haben bisher nur wenige der Frauen den Weg ins Berufsleben gefunden“, erklärt Anke England. Zur Zielgruppe gehören viele junge Mütter, die noch ganz am Anfang stehen und sich in Witten erst orientieren müssen.  Zum Teil erlernen sie gerade erst die deutsche Sprache.

Orientierung

„Die Erfahrungen aus den Sprachkursen zeigen, dass oft sogar eine einfache Orientierung fehlt“, so Anke England. Deshalb macht die Stabsstelle den Frauen nun in enger Kooperation mit der Stabsstelle für Integration, Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften der Stadt Witten „niederschwellige Angebote mit Begleitung“: Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bieten im Zuge von Berufsfelderkundungen an, jeweils zwei Berufe kennenzulernen. Mit Unterstützung von Übersetzern erhalten die Frauen umfassende Informationen über Arbeitsabläufe, erforderliche Qualifikationen und Sprachniveaus, Verdienstmöglichkeiten und Arbeitszeiten bis hin zu Teilzeitbeschäftigung und Kinderbetreuung. Auch die Frage, ob im Betrieb ein Kopftuch getragen werden kann, wird geklärt.

Bisher haben fünf Betriebsbesuche stattgefunden, vier weitere sind schon fest für Anfang November und im nächsten Frühjahr eingeplant. Ansprechpartnerin für Unternehmen, die das Projekt unterstützen möchten, ist Anke England unter Tel. 02302 / 581-1713 oder anke.england(at)stadt-witten.de

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