WIN aktuell  - Stadt Witten

31 Rezepte als Reise-Helfer: Kochbuch von Jugendlichen soll eine Woche Mallnitz ermöglichen

Daumen hoch für die tolle Idee mit dem Kochbuch! (Grafik: Gerd Kühn, Stadt Witten)

Partnerschaft geht durch den Magen, das weiß man. Wittens Partnerstadt Mallnitz tut das in spezieller Weise jetzt auch: „Weil die Kontrakt-Jugendlichen in den Sommerferien gerne eine Woche in Wittens Partnerstadt verbringen wollen, haben sie sich etwas einfallen lassen“, freut sich die städtische Integrationsbeauftragte Claudia Formann, die „Kontrakt – Unternehmen für Bildung“ im Jahr 2008 gestartet hat.

„Für die Unterkunft in den Wittener Hütten ist Dank einer Spende bereits gesorgt, doch auch Fahrtkosten und Verpflegung müssen finanziert werden“, erläutert Formann. „So sind die Kinder auf die Idee gekommen, ein Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten zu erstellen und sich damit an den Kosten zu beteiligen.“

Internationale Küche: Leckeres aus dem Spendentopf!

Entstanden ist ein Heft mit 31 leckeren internationalen Gerichten. „Wenn Sie die Kinder unterstützen möchten, können Sie die Kochbücher gerne gegen eine Spende erwerben“, rührt Formann begeistert die Spendentrommel.  Informationen gibt es unter Tel. 581 1011-12  oder -16.

Kontrakt-Jubiläum am 8. Juli: Auch Eltern bieten Köstlichkeiten an

Auch die Eltern möchten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen und haben schon auf der Messe internationale Köstlichkeiten angeboten. Dieses werden sie auch am 8. Juli von 10 bis 14 Uhr wieder tun. Dann feiert Kontrakt das 10-jährige Bestehen im Wullenstadion. Gefeiert wird im Sportanzug, denn wir kombinieren das Fest mit dem Tag des Sportabzeichens.

„Kontrakt- Unternehmen für Bildung“

Bei Kontrakt werden Kinder drei Jahre lang von Unternehmen, die für sie Patenschaften übernehmen, gefördert. Das Programm richtet sich an engagierte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, die in Witten wohnen und nach der 10. Klasse möglichst eine Ausbildung beginnen möchten. „Die Zensuren sind zweitrangig, doch die Kinder müssen bereit sein, in ihrer Freizeit an diesem Ziel konsequent zu arbeiten“, erklärt Claudia Formann. Dann könnten sie durch Workshops, Coachings und andere Aktionen ihre Chancen für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf deutlich steigern. Die Unternehmen verpflichten sich zwar nicht, das Kind in die Ausbildung zu übernehmen, bieten jedoch - soweit möglich - Plätze für Schul- und Urlaubspraktika an.

Das Konzept hat sich bereits seit 2008 bestens bewährt. Weitere Informationen zum Projekt findet man Sie unter www.win-witten.de.

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